Fünf Schritte zur Entwicklung einer Instagram Content Strategie

Der Begriff Content-Strategie bezeichnet die strategische Planung, Erstellung und Verbreitung von Inhalten. Das Ziel einer Content-Strategie ist es, die Effizienz des Content Marketings von Unternehmen zu steigern. Dazu gilt es, mit kreativen Ideen und überzeugenden Argumenten Ihrer Inhalte Emotionen bei der jeweiligen Zielgruppe auszulösen. Dadurch sollen Wiedererkennungswert sowie ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen werden. Um dieses zu erreichen sind im folgenden 5 Tipps aufgeführt, die Ihnen helfen, eine erfolgreiche Content-Strategie zu entwickeln.

1. Ziele festlegen

Zu Beginn einer Content-Strategie muss festgelegt werden, welche konkreten Ziele erreicht werden sollen. Ihre Inhalte können Nutzer zu unterschiedlichen Aktionen motivieren. Mehr Besucher auf Ihrer Website, höhere Absatzzahlen, Markenbekanntheit, Steigerung der Kundenbindung oder die Suche nach kompetenten Mitarbeitern sind nur ein paar der möglichen Entwicklungen, die Sie mithilfe von Instagram erreichen können.

Einige Ziele lassen sich parallel verfolgen, dennoch sollte man sich als Unternehmen darauf konzentrieren, welche Interessen Priorität haben und die vorhandenen Ressourcen entsprechend einsetzen.

2. Verwendung der verschiedenen Instagram Content-Arten

Um eine wirklich erfolgreiche Content-Strategie zu entwickeln sollte ein Mix der verschiedenen Instagram Content-Arten verwendet werden. Neben den üblichen Bild Postings hat Instagram über die Jahre noch weitere Funktionen hinzugefügt, wie Storys, IGTV  sowie kürzlich Reels. Diese sollten nach Möglichkeit auch genutzt werden. Nutzer zeigen inzwischen vermehrt Reaktionen auf Storys oder IGTV, da hier eine Nähe zu dem Unternehmen vermittelt wird und Inhalte lebendiger geteilt werden können. Da aber jeder Follower verschiedene Präferenzen hat, darf sich nicht nur auf eine Funktion konzentriert werden, denn die Vielfalt der Inhalte und deren Präsentation ist entscheidend.

Alex Bracken – unsplash.com

3. Posting Frequenz

Im privaten Bereich ist es legitim unregelmäßig oder auch zusammenhangslose Bilder zu posten. Als Unternehmen kann man sich dieses Postingverhalten allerdings nicht leisten. Ein konsequenter Auftritt ist wichtig, denn Beiträge ohne Aussagekraft oder Regelmäßigkeit wirken auf den Nutzer unseriös.

Der Content sollte im Voraus geplant werden, damit in einem regelmäßigen Rhythmus gepostet werden kann. Der entsprechende Rhythmus kann Ihnen bei Sichtbarkeit und Akzeptanz nützen, allerdings sollte man nicht zu viel posten, da die Konsumenten sonst bedrängt werden.

In der Regel gibt es Rhythmen, die positive Resonanz bewirken. Das hängt jedoch stark von der Zielgruppe und der Branche ab. Beispielsweise sind arbeitende Menschen eher abends auf Instagram anzutreffen, während jüngere Zielgruppen, wie Schüler, meist auch gegen Mittag aktiv sind. Dementsprechend gilt es verschiedene Postingzeiten auszuprobieren und Anpassungen vorzunehmen. Entwickelt man einen gelungenen Rhythmus, sollte man diesen konsequent verfolgen.

Unser Expertentipp:

Expertentipp: Erstellen Sie einen eigenen Postingplan, um diesen eben erwähnten Rhythmus einhalten zu können. Sie sollten mindestens eine Woche im Voraus festlegen, welche Bilder und Inhalte sie in dieser Zeit teilen wollen und diese vorbereiten. Wenn sie dies getan haben, gilt es den Content auf Ihre Postingzeiten abzustimmen.

4. Follower

Ihr Content sollte immer Ihren Followern angepasst sein, sowohl zeitlich (Frequenz), als auch inhaltlich. Sie sollten diese genau kennen und wissen welche Informationen Ihre Follower benötigen und somit den Content auf deren Interessen abstimmen.

Zu Beginn lässt sich kaum vorhersagen, wie eine optimale Social-Media-Strategie abläuft, denn der Austausch mit den Nutzern muss berücksichtigt werden. Themen sollten abwechslungsreich gewählt werden, denn Instagram-User wollen einen Mehrwert erhalten.

Likes sind oft ein guter Indikator für Akzeptanz, je nach Ziel der Kampagne sind aber auch andere Faktoren zu berücksichtigen. Suchen Sie beispielsweise qualifizierte Mitarbeiter, können diese Zielgruppen mit entsprechenden (thematisch passenden) Beiträgen erreicht werden. Auch die weitere Interaktion in Form von Kommentaren oder Reaktionen auf Storys sind sehr wichtig, da sich hier das Interesse der Follower ableiten lässt und man so ein allgemeines Bild über die wahrgenommene Qualität der Inhalte erhält.

5. Bildunterschriften

Texte unter Bildern sind ein, von vielen, unterschätztes Tool. Sinnvoll genutzt verhelfen Sie der Marke zu mehr Reichweite, sind die Inhalte jedoch nicht gut durchdacht, kann das für potentielle Interessenten sogar zum Ausschlusskriterium werden.

Verfolgen Ihre Zielgruppen weniger aktuelle Trends und suchen nach Seriosität, können Bildunterschriften ausführlicher mit Informationen gestaltet sein. Bei jüngeren Zielgruppen ist das Interesse nach längeren Texten dabei allerdings überschaubar. Daher arbeiten einige Unternehmen inzwischen nur noch mit Hashtags und ohne Texte, um dieser verkürzten Aufmerksamkeitsspanne gerecht zu werden und den Fokus auf Markenbranding via Hashtags zu legen. Letztere können für Nutzer die Suche erleichtern. Allerdings sollten nicht zu viele Hashtags benutzt werden, da eine hohe Anzahl dieser, auf Werbung und Spam hinweist und Nutzer abschreckt.

Wichtig ist, dass ein klarer Zusammenhang des Profils mit dem jeweiligen Texten besteht. Das gilt sowohl für den Schreibstil, als auch für die Menge an Text und Hashtags.

Jan Baborak – unsplash.com

Fazit

Mit der richtigen Content-Strategie können Sie ihre Zielgruppe ansprechen und sie durch gezielte Inhalte an sich binden. Wichtig ist nur, seine eigenen Ziele zu kennen, ein regelmäßiges Postingverhalten sowie das Nutzen der verschiedenen Instagram Funktionen. Ein seriöses einheitliches Profil, welches Content followergerecht plant und postet wird so schnell gewünschte Erfolge erzielen.

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