„Sitemap“ (deutsch: Seitenübersicht) verzeichnet alle Seiten einer Website und zeigt ihren Aufbau. Einfacher gesagt: das Inhaltsverzeichnis einer Website. Der Begriff wird in drei Zusammenhängen verwendet.
Die XML-Sitemap ist eine Datei für Suchmaschinen, die alle wichtigen Adressen auflistet. Sie hilft Google, neue und geänderte Seiten schneller zu finden. Systeme wie WordPress erzeugen sie meist automatisch, einreichen lässt sie sich etwa in der Google Search Console. Die HTML-Sitemap richtet sich dagegen nicht an Suchmaschinen, sondern an Besucher: Sie zeigt alle Inhalte auf einer sichtbaren Seite.
Im Webdesign steht „Sitemap“ außerdem für den Strukturplan, der zu Projektbeginn festlegt, welche Seiten es gibt und wie sie zusammenhängen, oft als Baumdiagramm. Diese Seitenstruktur ist die Grundlage für Navigation, Breadcrumbs und gute Auffindbarkeit. Sie entsteht bei der Konzeption einer Website.
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